Als Fotograf erfolgreich bloggen und Kunden gewinnen

Nichts ist wertvoller für Ihre Fotografie-Webseite als ein guter Blog! Erfahren Sie hier, warum Sie unbedingt als Fotograf bloggen sollten, wie Sie dabei am besten vorgehen, worüber Sie schreiben sollten und welche Ziele Sie mit einem top Blog erreichen können!

Fotografin schreibt am PC ihren Blogbeitrag

Warum sollte ich als Fotograf bloggen?

Der Blog ist das effektivste und nachhaltigste Marketing-Instrument Ihrer Webseite! Und kostet Sie nichts – außer Zeit! Natürlich dürfen Sie Ihr Geld auch gerne in Adwords und Facebook Ads investieren, für Werbebanner ausgeben oder durch Einträge in Branchenbücher verpulvern.

Diese 4 Alternativen können je nach Anwendung vielleicht funktionieren. Aber wir sind der Meinung: Der Blog kann mehr – und funktioniert immer!

10 gute Gründe für einen Blog

  • Sie setzen sich mit Ihrem Job intensiver auseinander
  • Ihre Kunden lernen Sie besser kennen und schätzen
  • Google dankt es Ihnen mit guten Rankings
  • Sie erhalten durch informative Blogbeiträge Backlinks von anderen Webseiten
  • Ihre Artikel sind tolles Futter für Ihre Social Media Kanäle
  • Sie kommen mit anderen Fotografen in Kontakt
  • Ihre Meinung wird in Fachkreisen immer gefragter
  • Die Zugriffe auf Ihre Homepage explodieren
  • Ihre Artikel reifen im Netz wie ein guter Wein
  • Bloggen macht sexy!

Noch immer keine Lust zu bloggen? Okay – jetzt kriegen wir auch die letzten Zweifler hinterm Ofen hervorgeholt: Mit Ihrem Blog verdienen Sie mehr Geld! Kleiner Dämpfer hintendran: Sie müssen es richtig und gut machen!

Blogger schläft am PC ein

Anleitung: Durch den Blog Geld verdienen

Vorneweg müssen wir sagen: Wer viel Geld verdienen will, muss hart dafür arbeiten! Das gilt auch fürs Bloggen. Wenn Sie nach diesen weisen Worten bereits keine Motivation mehr verspüren, als Blogger aktiv zu werden, dann hören Sie jetzt ganz schnell auf zu lesen, holen sich ein Glas Wein und legen die Beine hoch.

Noch da? Okay – dann stellen Sie sich jetzt vor, Ihr Blog wäre ein Beet. Zurzeit ist noch alles leer oder vielleicht haben Sie bereits ein wenig „Unkraut“ in Form von „so lala Texten“ darin wachsen (sorry!). Damit das Beet eines schönen Tages pralles Gemüse (Kunden) abwirft, muss es intelligent besät, liebevoll gepflegt und richtig abgeerntet werden. Dann können Sie im besten Fall jedes Jahr aufs Neue davon zehren!

Erfolgreich Bloggen – Vorbereitungsphase

Bevor wir zum Spaten greifen, denken wir darüber nach, was im Beet wachsen soll. Welche Themen machen für Ihren Blog Sinn? Sinn bedeutet in diesem Fall: Welche Blogbeiträge helfen Ihnen dabei Ihre Ziele zu erreichen? Setzen Sie sich also zu aller –aller- erst konkrete Ziele! Hier mal ein paar Möglichkeiten:

  • Ich will durch den Blog mehr Kunden gewinnen (Zahl), z.B. im Bereich Hochzeitsfotografie
  • Ich will durchs Bloggen neue Kundengruppen ansprechen, z.B. Businesskunden
  • Ich will in der Szene bekannter und anerkannt(er) werden
  • Ich will durch Bannerwerbung mit meinem Blog Geld verdienen
  • Ich will durch das Schreiben einen Ausgleich zum Fotografieren erlangen
  • Ich will…
Schreibmaschine

Die Ziele stehen? Dann gilt es jetzt die Zielgruppe zu definieren, für die Sie schreiben wollen. Wenn Sie beispielsweise neue Kunden im Bereich Wedding (früher: Hochzeit) gewinnen möchten, dann ist die Zielgruppe schnell klar: Weiblich, nicht ledig, um die 30 sucht…Sie!

Vielleicht sind Sie aber auch ein gewiefter Produktfotograf und suchen im kaufkräftigen Segment der Entscheider frische Kundschaft. Dann ist Ihre Zielgruppe eher männlich (sorry), über 40 und hört auf Schlagworte wie „verkaufsfördernd“ oder „Imagegewinn“.

Es gibt viele schöne Zielgruppen – suchen Sie sich Ihre aus! Es dürfen auch mehrere sein – aber passen Sie auf, sich nicht zu verzetteln.

Die Ziele sind definiert, die Zielgruppe steht – super! Zeit dafür, ein paar schöne Samen fürs Beet zusammen zu tragen. Zeit für Themenvorschläge!

Worüber Sie bloggen sollten

Sie werden es nicht glauben, die meisten Themen liegen vor der Tür! Sie brauchen sie nur noch aufzuheben: Fast jedes Shooting, das Sie machen, hat eine eigene Geschichte und ist es wert Teil Ihres Fotografie-Blogs zu werden.

Gehen Sie mal die Fotoshootings gedanklich durch, die demnächst anstehen. Vielleicht begleiten Sie ja bald eine schöne Hochzeit oder shooten kreative Produktfotos für einen interessanten Hersteller? Dann sollten Sie jetzt das Brautpaar oder den Hersteller fragen, ob Sie über die Entstehung der Bilder in Ihrem Blog berichten dürfen!

Viele Brautpaare freuen sich über so viel Aufmerksamkeit und werden für Ihren Blogbeitrag im Freundeskreis sogar kräftig die Werbetrommel rühren. Und auch für den Hersteller bietet Ihr Artikel einen guten Mehrwert. Sie stellen sein Produkt ins Schaufenster und verlinken seine Webseite. Schöne win – win Situation!

Fotografin denkt nach

Berichten Sie auch ruhig mal aus Ihrem Alltag als Fotograf oder wenn es Neuigkeiten gibt. Zum Beispiel über den Umbau im Fotostudio, wie Ihr Hund die Kunden in den Shooting-Pausen verzaubert oder welche Kniffe Ihre Bilder besonders gut werden lassen.

Tipp: Schauen Sie sich was von den Profis ab. Diese Fotografen bloggen u.a. erfolgreich:

Speziell das Bloggen über Tipps & Tricks hilft Ihnen dabei mit anderen Fotografen in Kontakt zu kommen. Wer allerdings nicht dazu bereit ist hierbei etwas zu „geben“, der wird auch nichts zurück bekommen.

Apropos – wir haben ja jetzt schon einiges gegeben – wie wäre es mit einem kleinen Dankeschön in Form eines „Likes“.

Wie Sie richtig bloggen

Grundsätzlich sollten Sie sich bei allem, was Sie tun, treu bleiben. Also auch beim Bloggen! Entwickeln Sie eine eigene „Handschrift“ und finden Sie Ihren „Stil“. Um nicht nur den Lesern, sondern auch den Suchmaschinen (Google und Bing) zu gefallen, sind folgende Punkte für Ihren Blog wichtig:

  • Erstellen Sie eine aussagekräftige „h1“ Überschrift
  • Schreiben Sie zu jedem Artikel mindestens 400 Wörter!
  • Unterteilen Sie diesen Text mit „h2“ und „h3“ Überschriften
  • Garnieren Sie das Ganze mit ein paar keywords und schönen Bildern
  • Verlinken Sie auf themenrelevante andere Beiträge Ihrer Seite
  • Denken Sie ans Bilder-SEO
  • Am Ende sollte immer eine Handlungsaufforderung stehen („Jetzt anfragen“)
  • Tragen Sie gute meta titles und meta descriptions ein
SEO Schlagwörter

Sie verstehen nur Bahnhof? Das Thema SEO (Suchmaschinenoptimierung) ist ein weites Feld (größer als Ihr Beet) und wir reißen das jetzt hier nur kurz an. Weitere Infos dazu finden Sie in unserem Artikel „Top 10 Seo Fehler von Fotografen“.

So oft sollten Sie bloggen

Zurück ins Beet! Säen Sie jetzt Ihre Artikel aus. Wenn Sie richtig Gas geben wollen, 2 pro Woche. Mindestens aber 2 pro Monat! Setzen Sie dabei lieber auf Qualität statt Quantität. Bloggen Sie also nur dann, wenn Sie wirklich etwas zu erzählen haben! Ihre größte Herausforderung wird es sein, eine gewisse Regelmäßigkeit einzuhalten. Trotz aller Ablenkungen und stressigen Shootings „dran“ zu bleiben.

Viele Blogger veröffentlichen Ihre Beiträge an festen Wochentagen und führen einen gut durchstrukturierten Themenplan inklusive Deadlines. Wenn Sie jeden Mittwoch über Tipps & Tricks im Bereich Produktfotografie berichten, stellen sich Ihre Leser darauf ein und bleiben ihnen treu.

Mehr Leser gewinnen

Am Anfang werden Ihre Artikel nur von wenigen Lesern wahrgenommen. So ergeht es jedem Autor! Aber wenn Sie unterhaltsam und informativ schreiben, werden aus 2 Lesern bald 4. Aus 4 Lesern 8 und…na ja – Sie wissen schon!

Damit zufriedene Leser Ihre Artikel weiter empfehlen können, sollten Sie auf jeder Artikelseite Buttons zum Teilen / Liken auf Twitter, Facebook und Co unterbringen. Das lässt sich auf gängigen CMS wie WordPress oder Joomla durch kostenlose Plugins einfach gestalten.

Tipp: Wir benutzen das simple Plugin Floating Social Bar für WordPress. Nicht wegen der Optik, sondern weil es die Ladezeit der Seite kaum beeinträchtigt. Leider ziehen (zu) viele Plugins die Seitenladezeit in den Keller und das sorgt für Abwertungen in den Google Rankings.

Social Media Share

Share it, Like it, Love it!

Sie haben eine „Share“-Möglichkeit eingebaut Gut! Dann benutzen Sie diese jetzt selber! Teilen Sie Ihre Beiträge auf Ihren Social Media Kanälen und fordern Sie die Leser dort zu einer Diskussion auf.

Holen Sie sich wertvolles Feedback zu Ihren Texten! Auch im Freundeskreis. Das ist nicht immer angenehm, aber die Kritik hilft Ihnen dabei, ein besserer Blogger zu werden! Und je mehr Kommentare ein Blogartikel generiert, umso spannender ist das Thema für die Leser. Zu dieser Thematik sollten Sie also bald mehr schreiben!

Kommentieren Sie ab jetzt auch auf den Blogs anderer Fotografen. Aber bitte immer nur konstruktiv und wenn Sie wirklich etwas zu sagen haben! Sonst werden Sie schnell als „Spammer“ gebrandmarkt. Und das wollen Sie doch nicht..oder?

Dadurch, dass Sie beim Kommentieren auf anderen Blogs die URL Ihrer Webseite meistens mit angeben können, gelangen einige Leser darüber auch auf Ihren Blog. Und es gibt ein paar Backlinks für Ihr Linkprofil.

In den Suchmaschinen klettern

Am Anfang werden nur wenige Leser über Google bei Ihnen landen. Die Zeit der Ernte ist erst nach ca. 3-6 Monaten gekommen! So lange dauert es oft, bis Ihre Inhalte bei Google und Bing in die vorderen Positionen geklettert sind. Und das auch nur, wenn Sie keine SEO-Fehler gemacht haben und hochwertige Inhalte mit viel Mehrwert produziert haben.

In diesen 6 Monaten haben dann hoffentlich andere Blogger auf Ihre Artikel verlinkt und es gibt bereits viele sogenannte „Social Signals“. Dabei handelt es sich um die gesammelten Likes und Shares Ihrer einzelnen Artikel. Je mehr es davon gibt, umso positiver schätzt Google Ihre Seiten ein und schiebt sie in den Rankings nach oben.

Tipp: Kaufen Sie bitte niemals Likes oder Backlinks! Das ist alles Unfug und wird Ihren Rankings mehr schaden als nutzen! Google ist nicht doof und kennt alle Tricks!

Neue Kunden gewinnen, mehr Geld verdienen

Endlich ist es soweit! Ihr Gemüse ist im Beet wunderbar gereift und jetzt können Sie ernten. Ihr Blog hat täglich viele Leser – toll! Jetzt müssen diese nur noch –zumindest teilweise- in Kunden umgewandelt werden.

Das funktioniert über sogenannte „Call to actions“, Handlungsaufforderungen, die Sie in der Mitte, im Sidebar oder am Ende jedes Artikels unterbringen. Zum Beispiel in Form eines Textes inkl. Button auf Ihr Kontaktformular:

„Ihnen gefallen meine Hochzeitsbilder und Sie möchten mich als Fotograf für Ihre Hochzeit buchen? Dann fragen Sie jetzt unverbindlich an!“

„Sie benötigen hochwertige Produktfotos vom Profi? Jetzt anfragen!“

Selbstverständlich sollte die Handlungsaufforderung immer zum Thema des Artikels passen. Manchmal möchten Sie auch einfach nur auf Ihre Facebook-Seite verweisen oder neue Leser für Ihren Newsletter gewinnen.

Das Schöne an Ihren Blogartikeln ist: Sie bleiben ewig lange im Netz und sorgen nachhaltig für neue Kunden! Ein richtig gut geführter Fotografie-Blog bringt Ihnen das ganze Jahr lang neue Jobs zum Nulltarif.

Kinder spielen am Macbook

Hegen und pflegen: Das Blog-Monitoring

So wie der Gärtner das Beet immer im Auge hat, sollten Sie auch Ihren Blog mindestens einmal die Woche scannen.

Wie oft wird die Webseite insgesamt besucht? Welche Blogbeiträge werden am meisten geklickt, kommentiert, geshared und von anderen Seiten verlinkt? Welche Handlungsaufforderungen kriegen viele Klicks und führen zu neuen Kunden?

Finden Sie so erfolgreiche Themen, die auf viel Resonanz in Ihrer Zielgruppe führen. Schreiben Sie mehr über diese Themen und prüfen Sie alte Beiträge, ob sich diese verbessern lassen.

Mit folgenden Tools können Sie Ihre Erfolge kostenlos messen:

Es gibt nichts schöneres, als Kurven, die stetig nach oben zeigen! Ziehen Sie aus jeder kleinen Verbesserung neue Motivation und bleiben Sie dran!

Noch Fragen?

Gerne stehen Ihnen die Experten von Decoseo – Erfolgreiche Webseiten zur Verfügung! Schreiben Sie Ihre Frage einfach als Kommentar zu diesem Artikel und Ihnen wird schnell geholfen.

Happy Blogging!

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