Empfehlungen zur Datensicherung: Fotos clever speichern und schützen

Fotos sind wertvolle Momentaufnahmen von Erinnerungen. Dank Smartphones und Digitalkameras gibt es kaum noch Begrenzungen hinsichtlich der Menge von Schnappschüssen.

Jede Szene, jede Erfahrung, jeder Auftrag lässt sich für immer festhalten. Der Nachteil: Die rasant zunehmende Masse an Daten muss irgendwo gespeichert werden. Und das am besten geschützt vor Hackern und unvorhergesehenen Datenverlusten.

Erfahren Sie hier, wie Sie digitale Fotos sinnvoll aufbewahren.

Datensicherung Fotos

Strategische Datensicherung

Dass Speichermedien, egal ob Festplatte, optische Medien oder ähnliches, keine unbegrenzte Lebensdauer haben, wurde im Ratgeber zum Schutz vor Datenverlust bereits erläutert. Darin wurde auch klargestellt, dass regelmäßige Backups ein Muss sind.

Mit Hilfe der Software Acronis True Image 2017 und einer externen Festplatte lässt sich die Datensicherung komfortabel erstellen.

Das Vergleichsportal festplattentest.de bietet einen schnellen Überblick über empfehlenswerte Festplatten, um die Kaufentscheidung zu erleichtern.

Dennoch: Die absolute Sicherheit für digitale Daten gibt es nicht. Festplatten können kaputtgehen, Clouds gehackt werden und Smartphones sowie Kameras verloren gehen.

Es gibt denkbar viele Szenarien, die sich niemand vorstellen möchte, weil sie den vollständigen Verlust von Fotos zur Folge hätten. Was hilft, ist eine clevere Strategie. Und die besteht darin, mehrere Speichermöglichkeiten miteinander zu kombinieren.

Ab in die Wolke: Tipps und Informatives zur Cloud

Über die Hälfte aller Deutschen macht Fotos mit dem Handy. Keine Wunder, ist das mobile Gerät doch immer mit dabei und die Kamera somit stets zur Hand. Da kann keine Spiegelreflex und keine Digicam mithalten.

Der große Nachteil am Smartphone ist, dass Fotos verloren sind, sollte das Gerät beispielsweise gestohlen werden oder einen unwiederbringlichen Defekt aufweisen.

Um das zu vermeiden, kann als eine der Speichervarianten eine Cloud gewählt werden. Folgende Dienste gehören zu den bekanntesten Lösungen:

  • Dropbox
  • Box
  • iCloud (Apple)
  • Amazon Cloud Drive
  • Google Drive
  • Microsoft OneDrive
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Die in derartigen Clouds abgelegten Fotos lagern in riesigen Rechenzentren. Ideale Bedingungen und mehrfache Sicherungen vor Ausfall, bieten dort guten Schutz vor Datenverlusten. Allerdings sollten Kunden den Dienstleistern keinesfalls blind vertrauen.

Wer die AGBs nicht sorgfältig liest und die Nutzungsbedingungen ignoriert, läuft Gefahr, dass Dritte Zugriff auf die Fotos erhalten und diese sogar legal einsetzen dürfen.

Je nach Cloud befinden sich die Datenspeicher in Indien, China oder den USA. Datenschutz wird dort wesentlich weniger großgeschrieben als es in der Bundesrepublik der Fall ist. Folgende Tipps weisen auf einige zentrale Faktoren hin, die vor der Ablage von Fotos in Clouds geprüft werden sollten:

Welche Fotos in der Cloud landen, sollte gut überlegt sein. Kommt es doch zu einem Cyberangriff, kann niemand vorausahnen, was mit den Fotos passiert.

Kommen Foto-Communitys ins Spiel, sind Fotos auch für andere zugänglich. Einsteiger in Sachen Cloud müssen hier vorsichtig sein und die Einstellungen kritisch kontrollieren. Manche Cloud-Anbieter sichern sich rechtlich entsprechend ab, damit sie Bilder, die für die Öffentlichkeit zugänglich sind für eigene Zwecke einsetzen dürfen. Datenschutzerklärungen und AGBs sind sorgfältig zu lesen, um markante Nutzungsrechte nicht unbemerkt abzutreten.

Damit alle Fotos auf dem Smartphone möglichst ohne Verzögerung in die Cloud hochgeladen werden und somit unmittelbar gespeichert sind, muss das Smartphone diese Funktion anbieten beziehungsweise alle Voraussetzungen dafür geschaffen werden. Praktisch sind Desktop-Tools für die schnelle Suche nach Fotos und zur Anpassung des Speichers.

Um zu verhindern, dass die Qualität von Fotos durch Umwandeln oder Komprimieren leidet, sollten Daten stets im originalen Zustand abgelegt werden. Das Rohdatenformat RAW ist dabei nützlich. Wird die kostenlose Version einer Cloud mit entsprechenden Einschränkungen genutzt, müssen Sie prüfen, ob dabei möglicherweise die Fotogröße reduziert wird. Für Fotografen kann das hinderlich sein.

Unter boxcryptor.com, einem Anbieter für eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselungstechnologie, wurde ein Cloud-Speicher-Vergleich veröffentlicht, der bei der Auswahl des idealen Speicherplatzes behilflich sein kann.

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Fotos dort zu speichern, wo sie entstehen, nämlich auf dem Smartphone, ist eine praktische Ergänzung zu Cloud und Backups auf externen Festplatten. Bei modernen Mobilgeräten gibt es hinsichtlich Speicherkapazitäten oft keine Hindernisse. 16 Gigabyte sind bei vielen Herstellern inzwischen Standard. Reicht das nicht, könnte eine SD-Speicherkarte den Speicherplatz erweitern.

Mixen heißt das Zauberwort!

Für maximale Sicherheit reicht die Datensicherung in der Cloud nicht. Schließlich kann kein Anbieter Hackerangriffe und sonstige Zwischenfälle gänzlich ausschließlich. Das haben diverse Vorkommnisse in der Vergangenheit gezeigt. Deshalb ist ein Mix aus mehreren Speichermöglichkeiten die beste Wahl.

Während die Cloud Fotos vor Brand, Einbruch und bei Verlust des Handys schützt, ist eine Ergänzung durch Backups auf zweierlei Festplatten, die getrennt voneinander aufbewahrt werden, sowie ein Smartphone mit ausreichend Speicherplatz für die direkte Speicherung eine sehr sichere Art der Datensicherung.

Eine solche Kombination schließt viele Risiken aus und der totale Verlust sämtlicher Fotos ist nahezu ausgeschlossen.

Bilder (1-3) Quellenhinweis: Free-Photos / Nikin / Pexels / pixabay.com

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